Europäische Normen für explosionsgeschützte nicht-elektrische Geräte (z.B. DIN EN ISO 800079 – 36, -37) wurden entwickelt, um die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Richtlinie 2014/34/EU mit allgemein gültigen technischen Regeln erfüllen zu können. Deshalb werden die Explosionsschutzmaßnahmen, wie es die Richtlinie fordert, in Abhängigkeit von möglichen Zündgefahren und zu berücksichtigenden Fehlerzuständen festgelegt. Für nichtelektrische Geräte wird grundsätzlich und unabhängig von der Gerätekategorie eine Zündgefahrenbewertung gefordert. Mit dieser Leistung decken wir die Zündgefahrenbewertung von nicht-elektrischen Geräten der Gruppe II und III und dem Geräteschutzniveau Gc, Gb, Db und Dc ab.

Die Analyse der Zündgefahren erfolgt auf Basis der in DIN EN ISO 80079 – 36 aufgeführten Zündquellenarten. Darüber hinaus wird eine Analyse der üblicherweise vorhersehbaren Fehlgebräuche als Ursache für Zündgefahren durchgeführt.

Die Zündgefahrenbewertung von nicht-elektrischen Geräten erfolgt in Tabellenform und wird in vier Arbeitsschritten durchgeführt:

  • Analyse der Zündgefahren
  • Bewertung der Zündgefahren in Abhängigkeit der Wahrscheinlichkeit des Wirksamwerdens der Zündquelle
  • Bestimmung der erforderlichen Maßnahmen
  • Abschließende Bewertung mit Bestimmung des Geräteschutzniveaus

Im Rahmen der Bearbeitung ist kein Vor-Ort-Termin vorgesehen (erhältlich als Zusatzleistung).

Die Durchsprache der Zündgefahrenbewertung im Entwurf erfolgt telefonisch oder per E-Mail.

Generelles

Die Beschaffung der in der Leistungsbeschreibung der Zündgefahrenbewertung von nicht-elektrischen Geräten genannten Unterlagen erfolgt durch den Auftraggeber.

Unterstützung durch den Auftraggeber (AG)

Der Auftraggeber stellt alle für die Durchführung der Untersuchungen erforderlichen Unterlagen in aktueller Form zur Verfügung. Der Bearbeitungszeitraum von vier Wochen (28 Tagen) beginnt erst, nachdem alle nötigen Dokumente an die horst weyer und partner gmbh übergeben wurden.

Übersicht über die erforderlichen Unterlagen

  • Sicherheitstechnische Kenngrößen der Stoffe, die die jeweilige Zone verursachen
  • Konstruktionspläne, Angabe zu den eingesetzten Werkstoffen
  • Durchgeführte Berechnungen (z.B. Lagerberechnungen)
  • Beschreibung des bestimmungsgemäßen Betriebes
  • Betriebsanleitung

Achtung! Die Bearbeitung beginnt erst nach dem Erhalt der benötigten Unterlagen. Senden Sie uns diese gern über das untenstehende Chat-Fenster.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der horst weyer und partner gmbh.